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11. Welt-Kindertheater-Fest 18. - 25. Juni 2010 in Lingen (Ems) - Germany

Kaguyahime, die Mondprinzessin

21. Juni 2010 - 16:00 | Roman Starke

Eines Tages findet ein Bambussammler in einem Bambusstamm ein wundersames, winziges Kind. Er nimmt es zu sich uns zieht es groß. Das Kind bringt ihm Reichtum und Glück. Es wächst schnell zu einer sehr schönen jungen Frau heran, die Kaguyahime, Strahlende Prinzessin, genannt wird.

Fünf adelige Herren werben um sie. Kaguyahime stellt jedem der Freier eine rätselhafte Aufgabe und sagt, sie sei bereit, denjenigen zu heiraten, der seine Aufgabe löst. Sie verlangt von den Freiern fünf Gegenstände: eine steinerne Schale des Buddha, einen goldenen Edelsteinzweig, das unbrennbare Fell einer Feuerratte, einen leuchtenden Edelstein aus dem Auge des Drachens und die Schale der Kaurischnecke aus dem Nest einer Schwalbe. Jeder der Freier bemüht sich auf seine Weise um die Lösung seiner Aufgabe, doch keinem gelingt es.

Davon erfährt der Kaiser, der Kaguyahime aufsucht. Er verliebt sich in die Prinzessin und hält um ihre Hand an, aber auch er wird abgewiesen. Jedoch wird ihm die überirdische Natur des Mädchens offenbart. Der Kaiser bleibt nach seiner erfolglosen Werbung mit Kaguyahime in Verbindung. Nun wird das Geheimnis, das Kaguyahime  umwittert, weiter enthüllt: sie kommt vom Mond und muss nun zurück. Kaguyahime hinterlässt dem Kaiser ein Liebesgedicht und ein Gefäß mit einer seltsamen Speise, die dem, der sie genießt, Unsterblichkeit verleiht. Der Kaiser verzichtet auf diese Unsterblichkeit, er schreibt seinerseits ein Gedicht und lässt es zusammen mit der Speise der Unsterblichkeit auf dem Gipfel des Berges Fujii verbrennen.

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